Natürlich & gesund ernähren. No°#2

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 (Natürlich & gesund ernähren N° 1)

Welche sonstigen Inhaltsstoffe dabei im Organismus der Verbraucher landen, behandeln wir in den kommenden Artikeln. Auch wie man solchen Entwicklungen entgegen wirken kann.

Der schlimmste Inhaltsstoff der offensichtlich in unserem Organismus landet, ist das Herbizid Glyphosat, das beispielsweise vom Agrarkonzern Monsanto unter dem Namen „Roundup“ vertrieben wird. Glyphosat gelangt aber nicht nur durch den Fleisch Konsum belasteter Tiere in unserem Organismus, sondern auch durch „unser täglich Brot!“

Warum ist das so?

In der industrialisierten Landwirtschaft von heute wird es systematisch eingesetzt, um die Kosten zu senken und die Arbeit zu erleichtern. Glyphosat wird häufig noch kurz vor der Getreideernte auf die Pflanzen gesprüht, damit sie zur gleichen Zeit eingebracht werden können. Das Gift lässt sich jedoch nicht einfach herauswaschen. „Am Ende dieser gesamten Entwicklung steht der Mensch“.

Für die Studie, die in der neuesten Ausgabe des Journal of Environmental and Analytical Toxicology erschienen ist, nahmen die Forscher Proben von je 30 Kühen aus acht dänischen Ställen. Die Experten um die Universitätsprofessorin und Fachärztin für Mikrobiologie Monika Krüger führte damit nach eigenen Angaben die erste Untersuchung dieser Art bei Milchkühen durch. Sie stellten fest: alle Kühe schieden Glyphosat aus. Außerdem fanden die Wissenschaftler erhöhte Konzentrationen bestimmter Enzyme im Blutserum der Tiere. Dieser Befund weise auf eine Schädigung von Organen und Muskeln hin. So lag beispielsweise der Durchschnitt für das Enzym Glutamat-Dehydrogenase bei fünf der acht Farmen über den Referenzwerten. Das kann ein Indiz dafür sein, dass Leberzellen der Kühe zerstört wurden.

Ein weiteres Ergebnis: in allen Ställen lagen die Durchschnittswerte der lebensnotwendigen Spurenelemente Mangan und Kobalt weit unter dem Referenzwert. Die Blutproben zeigten „unerwartet“ niedrige Konzentrationen der Stoffe, die für verschiedene Körperfunktionen benötigt werden. Die Experten der Uni Leipzig vermuten, dass das mit der Wirkweise von Glyphosat zu tun hat. Das Herbizid, vor allem vertrieben vom US-Agrarkonzern Monsanto, bindet die Elemente und verhindert, dass Pflanzen ausreichend damit versorgt werden. Offenbar betrifft das jedoch auch die Tiere, die Futtermittel von glyphosat-besprühten Äckern zu fressen bekommen.

Die Autoren der Studie wundern sich darüber, dass nicht mehr Forschungsergebnisse zur Glyphosatbelastung von Nutztieren vorliegen. Schließlich, so schreiben sie, gebe es viele Untersuchungen, die das Herbizid im Urin von Menschen festgestellt haben. Einerseits bei Landwirten, die die Chemikalie einsetzen. Andererseits aber auch bei Verbrauchern: Tests im Auftrag des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) hatten vor einigen Monaten für Aufsehen gesorgt. Das Herbizid war im Urin zahlreicher Großstadtbewohner in Europa gefunden worden. Auch hier könnte die Nahrung der Grund für die Belastung sein: das Magazin Öko-Test fand Glyphosat in acht von zehn Brötchen aus deutschen Backtheken.

Gleichzeitig präsentierte der Chefredakteur von Öko-Test, Jürgen Stellpflug, eine Untersuchung seines Magazins. In Mehl, Haferflocken, Backwaren und Linsen aus deutschen Geschäften und Supermärkten habe man Rückstände des Unkrautvernichtungsmittels festgestellt. „Vor allem waren acht der zehn untersuchten Brötchen belastet, was zeigt, dass Glyphosat die Backtemperaturen übersteht.“ Durch die Aufnahme des Herbizids könne das Risiko von hormonellen Erkrankungen, Krebs und Fruchtbarkeitsproblem steigen. Von offizieller Seite gebe es aber nicht genügend Kontrollen und Langzeituntersuchungen. „Erschreckend ist das Versagen der Behörden, die ausgerechnet bei Glyphosat, dem am häufigsten eingesetzten Pestizid der Welt, kaum Untersuchungen auf derartige Belastungen durchgeführt haben“, kritisierte Stellpflug.

Im ökologischen Landbau ist der Einsatz des Herbizids verboten. Im konventionellen Ackerbau ist es hingegen weitverbreitet. In vielen Futtertrögen landet außerdem Gentechnik-Futter aus Südamerika, in dem sich ebenfalls Rückstände des Gifts finden.

Was kann man als Verbraucher tun um diesen Giften zu entkommen?

Ich persönlich backe unser Brot selbst. Schinken und Wurst stammen auch aus eigener Herstellung. Nicht weil es der sicherste Weg ist an unbelastete Waren zu kommen, sondern weil es mir einen ungeheueren Spaß macht.
Die Grundstoffe kaufe ich bei zertifizierten Erzeugern. Es gibt eine Vielzahl von zuverlässigen Quellen bei denen man einkaufen kann. Ganz gleich ob es die Zutaten einzeln sind oder fertige Produkte. Natürlich nicht bei den Discountern!

Man muß nur einmal „Bio-Fleischer Köln“ bei Google eingeben und man wird sofort fündig. Bio Läden gibt es auch reichlich im Großraum Köln. Die Versorgung mit guter Ware ist somit ausreichend gesichert.

Noch eine persönlich Anmerkung zum Schluß: „Ich habe in den letzten Wochen und Monaten sehr viel zu dieser Problematik recherchiert!“
Für mich war es das jetzt — zu diesem Thema(!) Ich werde es zukünftig sein lassen, ich habe die Schnauze gestrichen voll. Ich ziehe mir das nicht mehr rein, weil ich es satt bin mir das unnötige Leid der Tiere anschauen zu müssen. Ich kaufe den kommerziellen Krahm nicht mehr — nur damit einige wenige weiterhin ihren Riesen Profit einstreichen können.
Geiz ist nicht geil — Schwachsinns-Geiz ist die Ursache für das ganze Elend. Für ein Ei mehr als € 0,15 zahlen kommt nicht in Frage. Aber am Abend im Brauhaus mal locker € 50,00 ausgeben ohne Diskussion und ohne weiter darüber nachzudenken. Wie bescheuert ist das denn?
Wir als Konsumenten bestimmen doch letztlich wo es lang geht — wir haben die meiste Macht(!)
Natürlich nur wenn viele bereit sind am gleichen Strang zu ziehen. Denk mal darüber nach.

Um die leckeren FastFood Produkte geht es dann im nächsten Artikel.

 

Quellen: http://www.keine-gentechnik.de

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